Die AlexanderTechnik und das Alphorn

Im Klang des Alphorns liegt Ruhe, Weite und Tiefe. Diese Ruhe und Weite kann beim Spielen leider schnell in Anstrengung und Enge kippen. Der Ton spricht nicht an, die Höhe fehlt, das flinke und saubere Wechseln zwischen Tönen gelingt nicht oder der Klang trägt nicht so weit wie gewünscht. Anstatt ruhig zu bleiben und der Herausforderung durchdacht zu begegnen, strengen wir uns meistens mehr an und schränken dabei auch die Atmung ein. Im ersten Moment erreichen wir so vielleicht sogar unser

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Isolierter Alphorn-Übungsraum

Diesen Sommer habe ich hier einen Artikel über Alphorn-Schalldämpfer publiziert. Wer zuhause den entsprechenden Platz hat, kann sich natürlich alternativ einen schallisolierten Übungsraum bauen. Hier ein paar Fotos von meinem jüngsten Projekt. Materialkosten ca 1500 CHF, rund 4-5 Arbeitstage für einen 12 qm Raum. Alle Wände / Decke doppelt in 15mm Sperrholz; Belüftung mit Schalllabyrinth. Gemässene Dämmung ca 33 db.

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Zu einer logarithmischen Musiktheorie

Die komplexen Töne, die in der ethnischen Musik der Schweiz verwendet werden, entsprechen der harmonischen Abfolge der Resonanzmoden von Wellenleitern. Diese Töne stellen sich als diskrete logarithmische Kurve dar. Die Abbildung auf positive ganze Zahlen ergibt eine andere Art der Nummerierung von Tonleitern, wie sie in der westlichen Musik üblich ist.

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Lippentraining

Die ersten Monate auf dem Alphorn sind für Anfänger/innen vor allem ein Kampf mit den Lippen. Schon nach ein paar Minuten Alphornspiel erschlaffen die Muskeln – dann krächzt es nur noch, hohe Töne kommen nicht mehr und die Lippen schmerzen. Der übliche Ratschlag lautet: „Geduld, es kommt schon mit der Zeit, nur nicht forcieren…“ Das mag sein. Aber gibt es nicht eine Abkürzung? Wie war das nochmal mit dem Bodybuilding für die Lippen? Wer sich zum Thema Lippentraining schlau macht,

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Durch Singen zum musikalischen Alphornspiel

Das Alphorn zeigt eine einzigartige, zeitlose Schönheit in seiner natürlichen Erzeugung der Obertonreihe; ein Klang, der durch seine Resonanz und Einfachheit besticht. Ohne Klappen oder Ventilen sind die Alphornbläser/innen aber selber dafür verantwortlich, die richtige Tonhöhe im Voraus zu hören. Im Gegensatz zu einem Klavier oder einer mit Bünden versehenen Gitarrensaite gibt das Alphorn dem Spieler keine direkte Rückmeldung über die Tonhöhe. Aus diesem Grund erfordert es eine sehr klare musikalische Intention und einen Sinn für das innere Hören. Wie

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