Eindrücke vom 1. Naturtontag

Am 19. September haben wir in Bern den 1. Naturtontag durchgeführt. Die Veranstaltung sollte eine Plattform zum Austausch rund um das Alphorn und andere Naturtoninstrumente sein. Wir boten damit auch eine Gelegenheit für die Vernetzung über alle Sprach-, Landes- und Stilgrenzen hinaus. Am Morgen wurden den Teilnehmenden im Klingenden Museum interessante Vorträge rund ums Alphorn geboten, unter anderem von Thomas Heel zum Thema Inklusion (siehe dazu auch den Blogpost hier) und von Mario Schenker zum Thema Leichtigkeit beim Alphornspielen (hier

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Alphornspielen als Meditationspraxis

Was passiert, wenn ein traditionelles Blasinstrument auf die moderne Achtsamkeitspraxis trifft? Dieser Artikel
erforscht das Alphorn als meditatives Werkzeug – er zeichnet den Weg von der Achtsamkeit des Atems bis zur körperlichen Schwingung nach und bringt Leichtigkeit und Absicht in die Performance, mit praktischen Techniken, die jeder Spieler ausprobieren kann.

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Über den Tag hinaus – Gedanken eines Alphornbläsers

Vor fünf Jahren hat mich der Alphornvirus gepackt. Als Jugendlicher hatte ich die Gelegenheit, in einer Jugend musik Flügelhorn zu spielen. Mit 15 Jahren wechselte ich zum Sport. Nicht ganz 40 Jahre später hatte ich die Gelegenheit – im «zarten» Alter von 51 Jahren an einem Alphorn-Schnupperkurs teilzunehmen. Es gab kein Zurück mehr. Seither spielt die aktive Musik eine wichtige Rolle in meinem Leben. Meine Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren gewonnen habe, wollte ich zuerst in einem Buch

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Geduld – ein rares und wertvolles Gut

Das Wort „Geduld“ leitet sich vom urgermanischen Wort githult (8. Jahrhundert) ab, das wiederum vom Verbalabstraktum ga-thuldis stammt. Dieses geht auf die indogermanische Wurzel *tel(ə)- zurück, die „tragen“, „ertragen“ oder „dulden“ bedeutet. Das moderne Verb dulden ist damit verwandt und bedeutet ursprünglich ebenfalls „ertragen“. Das meint Wikipedia zur Wortherkunft des Worts Geduld… In unserer Zeit ist es wohl ausser Mode geraten etwas zu ertragen. Demütig zu Üben, ohne eine sofortige Wirkung zu sehen. Mit Zuversicht zu investieren, ohne zeitnahe Verbesserung

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Das Alphorn als inklusives musikpädagogisches Vehikel

Wer mit oft mit Gruppen und Alphorn arbeitet, kennt das: da passiert ganz viel! Das Alphorn lässt uns gemeinsam atmen, wir hören uns improvisierend zu, nehmen gemeinsame Schwingungen wahr, kommunizieren gefühlvoll und non-verbal. Können diese Erfahrungen die Beziehungsqualität in der Gruppe nachhaltig verbessern? Im Rahmen eines Action Research Projektes hat sich Thomas Heel mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich das Alphorn als inklusives musikpädagogisches Vehikel eignet. Seine Erfahrungen mit einer Klasse an der Berufsvorschule Schlins (Österreich) hat er in seiner

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Ausstellung Volksmusik im Forum Schweizer Geschichte Schwyz

Bis zum 3. Mai 2026 ist im Forum Schweizer Geschichte Schwyz die Ausstellung Volksmusik zu sehen. Sie vermittelt Besucherinnen und Besuchern einen breiten Überblick über die Schweizer Musikkultur. Im Zentrum stehen Schwyzerörgeli, Alphorn, Hackbrett und Jodelgesang. Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet. Man kann Instrumente ausprobiern, Schautafeln lesen, zahlreiche Video betrachten und natürlich viel Musikmaterial anhören. Aufgrund der Breite der Ausstellung, ist der Alphorn-Teil relativ klein. In einer Serie von Video vermittelt Lisa Stoll ihren persönlichen Zugang. An einer Wand hängen

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Die AlexanderTechnik und das Alphorn

Im Klang des Alphorns liegt Ruhe, Weite und Tiefe. Diese Ruhe und Weite kann beim Spielen leider schnell in Anstrengung und Enge kippen. Der Ton spricht nicht an, die Höhe fehlt, das flinke und saubere Wechseln zwischen Tönen gelingt nicht oder der Klang trägt nicht so weit wie gewünscht. Anstatt ruhig zu bleiben und der Herausforderung durchdacht zu begegnen, strengen wir uns meistens mehr an und schränken dabei auch die Atmung ein. Im ersten Moment erreichen wir so vielleicht sogar unser

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