Durch Singen zum musikalischen Alphornspiel

Das Alphorn zeigt eine einzigartige, zeitlose Schönheit in seiner natürlichen Erzeugung der Obertonreihe; ein Klang, der durch seine Resonanz und Einfachheit besticht. Ohne Klappen oder Ventilen sind die Alphornbläser/innen aber selber dafür verantwortlich, die richtige Tonhöhe im Voraus zu hören. Im Gegensatz zu einem Klavier oder einer mit Bünden versehenen Gitarrensaite gibt das Alphorn dem Spieler keine direkte Rückmeldung über die Tonhöhe. Aus diesem Grund erfordert es eine sehr klare musikalische Intention und einen Sinn für das innere Hören. Wie

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Das perfekte Alphorn-Mundstück

Für einen Artikel von Robert Scotton zum selben Thema (französisch), siehe hier. Hier geht es um die Frage: „Wie finde ich das Alphorn-Mundstück, das optimal zu mir und meinem Alphorn passt?“ Das ist kein Thema für Anfänger/innen! Zu Beginn der Alphornkarriere fühlt sich das Mundstück ungewohnt an, und es fehlen die Bezugsgrössen, um subjektive Eindrücke einzuordnen. Die ersten paar Jahre sollte man darum auf das Herumexperimentieren verzichten. Besser, man legt sich auf ein „Durchschnitt“-Mundstück eines renommierten Herstellers fest und bleibt

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Die Pest der Alphornspieler

Viele Alphornspieler kennen einen grossen Feind beim intensiven Üben: Lippen-Herpes (herpes labialis). Dabei handelt es sich um die vorwiegende Krankheitsform der herpes simplex Viren Typ 1 (HSV-1; nicht zu verwechseln mit HSV-2, die sich via Geschlechtsverkehr verbreiten). Rund 90% der Bevölkerung hat in der Jugend eine Primärinfektion durchlaufen und trägt seither HSV-1 in sich. Meistens versteckt sich das Virus in einem latenten Zustand in den Nervenzellen, bricht aber bei einigen Virusträgern regelmässig aus. Als möglicher Auslöser eines Lippen-Herpes-Ausbruchs gelten unter

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