Am 19. September 2026 führt der Verein Naturtöne (der Trägerverein dieser Website) in Bern den ersten Naturtontag durch.
anmelden (via alphorninthealps.ch)
Der Naturtontag bietet eine Plattform zum Austausch rund um das Alphorn und andere Naturtoninstrumente. Wir bieten damit auch eine Gelegenheit für die Vernetzung über alle Sprach-, Landes- und Stilgrenzen hinaus.
Teilnahmegebühr: 75 CHF für den ganzen Tag (25 CHF nur für das Konzert).

Programm
Vormittag im Klingenden Museum, Kramgasse 66, Bern
ab 09.30 Kaffee und Gipfeli; Präsentation historischer Instrumente durch Balthasar Streiff und Yannick Wey
10:00 – 12:00 Symposium; Leitung Yannick Wey
- Thomas Heel: Alphorn ….. und Inklusion
- Mario Schenker: Leichtigkeit beim Alphornblasen
- Anschliessend offene Disskussion
Nachmittag im Le Cap (Französische Kirche), Predigergasse 3, Bern
Treffpunkt und Austausch im Foyer. Treffpunkt zum Austauschen, Plaudern, gemütlich Zusammensein. Du suchst schon lange jemanden zum gemeinsamen Musizieren im Duo, der Gruppe, ………hier hast du die Möglichkeit Bekanntschaften mit Gleichgesinnten zu knüpfen.
Bühne im Innenhof Progr: Kurzkonzerte zur vollen Stunde – unterschiedliche Formationen, Naturtoninstrumente in ihrer Vielfalt entdecken.
- 14:00 Alphorngruppe Naturton: traditionell und mehr
- 15:00 timorosso: Alphornduo der besonderen Art
- 16:00 Hans Matt: vom Tierhorn zum Alphorn
- 17:00 Hombaerg: World Music à la Bernoise
Workshops
- Yannick Wey: Führung Klingendes Museum (12:00-13:00 und 17:00-18:00). Entdecke die Geschichte des Alphorns anhand der historischen Instrumente im Klingenden Museum Bern: Vom Muotataler Büchel über Tierhörner und ein 7 Meter langes Instrument bis zum legendären Unspunnenhorn. Wir setzen und mit der Entwicklung der verschiedenen Formen auseinander und hören Klangproben. Zudem ist das Ausprobieren bestimmter Objekte möglich.
- Matthias Rauh: Improvisation (13:00-14:30 und 15:00-16:30). Wir probieren und entdecken neue Töne und Ausdrucksformen mit und ohne Alphorn, mit Stimme, Körper und Perkussionsinstrumenten. Mit Achtsamkeit und aufeinander hören bauen wir gemeinsam an spontanen Klangerfahrungen.
- Sami Lörtscher: Doppelblindtest mit Mundstücken (13:30-16:00). Im Workshop geht es um die Wahrnehmung von verschiedenen Materialien beim Mundstück. Verschiedene Bläser werden auf zugelosten Mundstücken mit immer gleicher Bauform aber wechselnden Materialien die gleiche kurze Melodie spielen. Bei drei Versuchen wissen Bläser und Zuhörer nicht, welches Material zugelost wurde. (Doppelblindtest) Bei den nächsten drei Versuchen weiss der Bläser, was er spielt, die Zuhörenden nicht. Bei den letzten drei Versuchen wissen alle im Raum, welches Material zum Einsatz kommt. Uns interessiert sowohl das Spielgefühl des Bläsers als auch das Erlebnis der Zuhörenden. Alle Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit über ein Portal ihre Eindrücke per Smartphone einzureichen. So entstehen Diagramme, welche über die Beliebtheit der Materialien Auskunft geben.
- Dölf Zobrist, Mike Maurer: Probierstube mit Hirtenhörnern aus dem In- und Ausland (am ganzen Nachmittag, keine Anmeldung notwendig). Betrachten, Berühren, an die Lippen ansetzen, Spielen, Hören und Geniessen. Hier darfst du Instrumente mit deinem Klang erleben. Spüre das Entstehen deiner eigenen Töne. Überrasche dein Ohr und tauche in die Klangwelt der Naturtoninstrumente ein. Eine vielfältige Auswahl an aussergewöhnlichen Instrumenten erwartet dich.
Abend: Konzert im Le Cap (Französische Kirche), Predigergasse 3, Bern
20:00 ALPINE RESONANZEN: Lisa Conway & The Alpine Sisters
Was passiert, wenn der archaische Klang des Alphorns auf elektronische Klangwelten trifft? The Alpine Sisters und die schweizerisch-kanadische Komponistin Lisa Conway erkunden gemeinsam neue klangliche Räume zwischen Tradition und Experiment. Vier Alphörner begegnen Live-Elektronik, analogen Tape-Loops, Improvisation und Komposition. Klänge werden aufgenommen, verwandelt, zurückgespielt und vom Kirchenraum weitergetragen. Die Musikerinnen
bewegen sich durch den Raum und lassen natürliche Echos mit elektronischen Resonanzen verschmelzen. Alpine Resonanzen lädt dazu ein, das Alphorn neu zu hören: räumlich, experimentell und überraschend.
Für weitere Hintergrundinformationen siehe hier Lisas Blogpost von 2025.
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